Unser Basketballjungs kämpfen sich durch die Bezirksmeisterschaft
Platz 3 trotz widriger Umstände
Mit breiter Brust und schmalem Kader: Unsere U18-Basketballmannschaft hat sich am Mittwoch der Endrunde der Bezirksmeisterschaft in Würselen gestellt – und Charakter bewiesen.

Der Termin fiel für uns ungünstig mitten in die Winterferien. Dem Antrag auf Verlegung wurde leider nicht stattgegeben, sodass wir mit einem reduzierten Kader anreisen mussten. Auch Cheftrainer Nils Christians war nicht verfügbar – kurzfristig sprang Nicola Happel als Interims-Trainerin ein, unterstützt von Maxi Völkner von den Dragons Rhöndorf.
Die Ergebnisse im Überblick:
Schloss Hagerhof – Gymnasium Würselen 41:26
Schloss Hagerhof – Max-Ernst-Gymnasium Brühl 34:58
Schloss Hagerhof – Otto-Kühne-Schule Godesberg 44:57
Am Ende stand Platz 3 – nicht gut genug für die Landesmeisterschaft, aber alles andere als ein Grund, den Kopf hängen zu lassen.
Mannschaft mit Herz gegen überlegene Gegner
Schon beim Betreten der Halle war klar, dass die Konkurrenz körperlich in einer anderen Liga spielte. Die Brühler und Bonner Gegner traten mit einigen JBBL-Spielern an, darunter sogar ein Nationalspieler. Für Nicola Happel war das natürlich eine Herausforderung: „Dafür, dass wir körperlich so unterlegen waren, haben alle auf jeden Fall nie aufgegeben und mega gekämpft“, betont sie.
Zum Auftakt zeigten unsere Jungs gegen das Gymnasium Würselen eine überzeugende Vorstellung – kompakt in der Verteidigung, engagiert im Angriff. Im zweiten Spiel gegen das Max-Ernst-Gymnasium Brühl und in der abschließenden Partie gegen das Päda aus Bonn war die körperliche Überlegenheit des Gegners dann aber kaum zu kompensieren: Mehrere JBBL-Spieler und ein Akteur von rund 2,10 Metern Körpergröße veränderten das Spiel unter dem Korb grundlegend. Entsprechend gab es ergebnistechnisch nichts zu holen
Teamgeist unter erschwerten Bedingungen
Besonders bemerkenswert war die Leistung aber angesichts der Umstände: Die Mannschaft hatte in dieser Konstellation bislang kaum zusammengespielt, und nicht alle Akteure gehören zum regulären Basketballkader. Dass das Team trotzdem im Rebound kämpfte, sich schnelle Fastbreakmöglichkeiten erarbeitete und bis zum Schluss zusammenhielt, spricht für den Charakter dieser Gruppe. Nicola Happel hebt auch deshalb hervor, dass sich viele Jungs sich „richtig reingehängt und mit großer Motivation“ präsentiert hätten.
Wir sagen Danke – an alle Spieler, die trotz Ferien angereist sind, an Nicola Happel für die spontane Übernahme des Trainerpostens und an Maxi Völkner für die tatkräftige Unterstützung an der Seitenlinie.
Foto: Nicola Happel


